Der Betriebsrat, Gemälde von Jakob Steinhardt, 1927 ©Israel Museum, Jerusalem
1924-1930
Stabilisierung der Weimarer Republik

Politik

Nach der Währungsreform 1923 stabilisiert sich die Lage in Deutschland. Die Unruhen flauen ab, die Konjunktur springt an. Die konservativen Regierungen von Gustav Stresemanns (DVP) entwickelt eine Politik, die den Interessen der Wirtschaft Rechnung trägt ohne die Bedürfnisse der Arbeiterinnen und Arbeitern ganz aus den Augen zu verlieren.

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Wirtschaft

Endlich. Die Inflation ist gestoppt, die Wirtschaft erholt sich. Wichtige Industriezweige können auf dem Weltmarkt wieder Fuß fassen, der Export boomt. Gleichzeitig steigt dank erfolgreicher Rationalisierungsmaßnahmen die Produktivität. Die Folge: Trotz der wirtschaftlichen Erholung bleibt die Arbeitslosenquote hoch.

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Soziale Lage

Es geht aufwärts. Die Inflation ist gestoppt und die Wirtschaft nimmt langsam Fahrt auf. Doch gut geht es den Arbeiterfamilien noch lange nicht und die Arbeitslosigkeit bleibt trotz Aufschwung hoch. Immerhin: Die Weimarer Republik fördert den sozialen Wohnungsbau und baut das soziale Sicherungsnetz für Arbeiterinnen und Arbeiter aus.

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Bild eines Ansteckers von 1928

Gewerkschaften

Zahl der Mitglieder wächst schnell

Die Wirtschaft erholt sich, die Gewerkschaften werden stärker. Dank einiger Erfolge in der Tarif- und Sozialpolitik gewinnen sie rasch neue Mitglieder und ihre Organisationen, durch die Inflation stark geschwächt, werden wiederaufgebaut. Doch das Hoch ist von kurzer Dauer: Die Konflikte mit den Arbeitgebern verschärfen sich, der Einfluss auf die Politik bleibt begrenzt.

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